Holzarten für Schneidebrett!

Warum verzieht sich Holz?


1.) Der Baum

Da gibt es ja noch nicht so viel zu erklären ;-)

Ihr merkt schon, hier ist ein Profi-Zeichner am Werk...


2. Die Ernte

Keine Sorge, bei uns wird nachhaltige Forstwirtschaft betrieben.

Es werden wieder Bäume gepflanzt.


3. Der Transport

Aus dem Wald, ins Sägewerk. Die Blätter und die dünnen Äste bleiben im Wald. Das ist gut für Insekten, für den Boden, und vieles mehr.


4. Das Sägewerk

Jetzt geht es durch das Sägegatter...


5. Der gesägte Baum

Jetzt kommen Lagehölzer zwischen die Bretter, damit  Luft heran kommt.


6. Die Trocknung

Entweder per Kammertrocknung, oder "nur" trocknen an der Luft.


7. Die Bretter

Wie Du  siehst, gibt es Bretter mit stehenden und mit liegenden Jahresringen.


8. Der Aufschnitt

Jetzt wird das Brett in Lamellen aufgeschnitten. Meist zwischen 4-15 cm.?Warum, erfährst du gleich...


9. Das Verleimen

Immer im Wechsel: ?rechte Seite (Baumaußenseite) an linke Seite (Bauminnenseite) verleimen. Immer im Wechsel. Wegen Verzug!?Holz wirft sich immer auf die rechte Seite.


10. Jetzt kommt's

Wir gehen nochmal zurück in den Wald... Viele denken: Baum, Wald, Baum, alle wachsen gerade nach oben.

Ja?


Ne, Natur ist anders...

Sonne, Licht, Regen, Wind, Sturm, usw. ?

Deswegen wachsen die Bäume unterschiedlich.

Krumm, gerade, dick, dünn.

Natur halt...


"Ja, warum denn jetzt krumm? Ich möchte doch ein gerades Brett!"

 

Warum krumm? Na weil es Natur ist. Und die Bäume sich zum Licht, zum Wasser, sich gegen Wind und Sturm behaupten

 

Die Bäume leben und recken sich. Nach Licht, nach Wasser, gegen den Wind. Wetteifern mit den anderen Bäumen. Wachsen quasi nach Lust und Laune. Oder einfach nach und mit der Natur. Und deswegen sind nicht alle Bäume gerade.
Und die Bretter (so liebevoll wir sie auch geschnitten, gehobelt, geleimt und geschliffen haben) verziehen sich. Denn die Information ist und bleibt im Holz..


"Und jedes Brett wird oder ist krumm , oder was?"

Nein, ganz so schlimm ist es auch wieder nicht. Manche Bretter bleiben ihr Leben lang gerade.

Stehende Jahresringe neigen weniger zum Verziehen als liegende. Nur stehende zu verarbeiten ist aber nicht möglich bzw. bezahlbar. Bretter, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur-Schwankungen unterliegen, verziehen sich leichter, als welche, die konstant 15 Prozent Luftfeuchte bekommen. Am zugigen Fenster, oder bei direkter Sonneneinstrahlung auf einer Seite, am besten noch kombiniert mit Staunässe, lassen das Brett sich wieder an das schöne Leben im Wald erinnern, und wahrscheinlicher krumm werden ;-)

Ab und zu mal drehen, immer gut trocknen lassen, hilft schonmal.?Oder einfach eins werden mit dem Brett, und der Natur?


Gütemerkmale von Vollholz.

Schnittholz wird nach bestimmten Merkmalen unterschieden: Gütemerkmale sind unter anderem die Holzbeschaffenheit, wie Abmessungen und Holzfehler. Die Einordnung richtet sich u.a. nach Ausmaß, Anzahl und Art der zulässigen Holzfehler.

In der DIN68256 sind Gütemerkmale auch von Laubschnittholz (das wir verwenden) festgelegt.
Unterschieden wird zwischen Rissen, Ästen, der Struktur, Merkmalen der Schnittfläche usw.

Wir verwenden A/B Sortierungen, da wir "lebendes" Holz, mit Struktur und Ästen einfach schöner finden.
Äste sind für den Baum lebensnotwendig, im Schnittholz mindern sie je nach Anzahl, Lage, Beschaffenheit und Größe die Festigkeit des Holzes.
Da wir aber keine Bauwerke machen, oder tragfähige Konstruktionen bauen, fällt dies für unsere Anforderungen nicht ins Gewicht.

Eigenschaften des Holzes.

Farben und Maserung.

Die Maserung, auch Textur oder Zeichnung genannt, hängt von den natürlichen Farbmerkmalen und der Struktur ab. Die Struktur ist der Verlauf der Holzfasern und Jahresringe, den Poren, Holzstrahlen usw. Man unterscheidet z.B. zwischen einer geflammten und geriegelten Maserung. Bei unseren Spessartbrettern gleicht keines dem anderen, das mögen wir, und das unterscheidet unsere Produkte von "nicht lebendigen" Produkten.

Geruch und Glanz.

Der Geruch von frischem, rohem und auch trockenem oder geöltem Holz, kommt insbesondere von natürlichen ätherischen Ölen. Die meisten Hölzer besitzen "ihren" für die jeweilige Holzart typischen Geruch. Dieser macht sich insbesonders bei der Verarbeitung bemerkbar, und übrigens jeden Tag auf's Neue eine gute duftende Freude. Außerdem riecht man beim Verbrennen im Ofen diese angenehmen Unterschiede. Da wir bei den Spessartbrettern auf lackierte Oberflächen verzichten, nehmen wir dadurch auch nicht dem Holz die Luft zum Atmen.

Bei der Holzoberfläche zeigt sich bei vielen Hölzern ein wunderschöner Glanz. Dieser wird bei den Spessartbrettern noch dezent durch die zweifache Behandlung mit kaltepresstem Leinöl gefördet.

"Verzieht sich Holz?"


Die Spessartbrett Holzarten:

Die Buche.

Die Buche ist ein hartes, schweres und festes Holz, das hell bis leicht rötlich ist. Es gilt seit jeher als sehr widerstandsfähig und hochwertig.
Wir verwenden keine Lacke oder Beizen, sondern machen das Holz mit kaltgepresstem Leinöl haltbar und veredeln es dadurch. So wird es auch nicht versiegelt, sondern kann atmen und bleibt offenporig.


Die Eiche.

Die Eiche lieben wird besonders. Vielleicht, weil es für uns ein Symbol für den Spessart ist. Sicher, weil dieses Holz sehr gut zu verarbeiten und besonders haltbar ist. Eichen können bis zu 2000 Jahre alt werden.
Eichenholz ist hart und schwer. Es zählt zu den wertvollen heimischen Hölzern, für sehr viele Anwendungsbereiche innen, wie außen. Der erhöhte Gerbsäureanteil wirkt antibakteriell.
Wir verwenden keine Lacke oder Beizen, sondern machen das Holz mit kaltgepresstem Leinöl haltbar und veredeln es dadurch. So wird es auch nicht versiegelt, sondern kann atmen und bleibt offenporig.


Die Kirsche.

Schon immer galt Kirschbaumholz als edles Material für Möbel und z.B. Messergriffe. Die Bäume werden meist im Alter von ca. 70 Jahren geschlagen, das Höchstalter beträgt rund 100 Jahre. Im Vergleich zur Eiche wird die Kirsche lange nicht so alt. Die Kirsche ist ein mittelhartes Holz mit schöner rotbrauner Färbung, die durch unsere Veredelung mit Leinöl sehr schön "aufflammt".
Wir verwenden keine Lacke oder Beizen, sondern machen das Holz mit kaltgepresstem Leinöl haltbar und veredeln es dadurch. So wird es auch nicht versiegelt, sondern kann atmen und bleibt offenporig.


Der Nussbaum.

Nussbaum ist seit Jahrhunderten ein höchst begehrtes und teures Holz für den Möbelbau. Es wird in erster Linie für exklusive Innenaustattungen, Möbel und Parkett verwendet. Es ist in Deutschland sehr selten geworden und daher sehr wertvoll. Das Nussbaumholz ist mittelhart und hat eine sehr schöne lebendige dunkle Färbung.
Wir verwenden keine Lacke oder Beizen, sondern machen das Holz mit kaltgepresstem Leinöl haltbar und veredeln es dadurch. So wird es auch nicht versiegelt, sondern kann atmen und bleibt offenporig.


Materialien

Gütemerkmale von Vollholz.

Merkmale sind keine Fehler, sondern Bestandteile des Organismus Baum.

Äste, Verwundungen, dunkle Jahrringe und Splint sind auffällige Merkmale des Holzes. 

Die Äste wachsen quer oder schräg aus dem Stamm heraus. Ihre Spuren sind je nach dem Schnittbild rund, oval oder längsgerichtet sichtbar. 

Verwundungen sind Verletzungen am Baum. Dieser Vorgang kommt auch natürlich vor. Z.B., wenn die Krone eines Baumes wächst, sterben und brechen die unteren Äste durch Lichtmangel ab. 

Eine weitere Erscheinung sind dunkle rötliche Jahresringe auf einer Seite des Stammes. Dies ist eine Reaktion auf besonders starke einseitige Belastungen, wie Hang, Schnee und Wind.

Der Splint ist zuständig für den Wassertransport im Stamm. Hier bleibt das Holz hell und enthält zu einem bestimmten Anteil noch lebende Zellen. 

In der DIN68256 sind Gütemerkmale u.a. von Laubschnittholz, welches wir verwenden, festgelegt.

Wir verarbeiten A/B-Sortierungen, da wir "lebendes" Holz mit Merkmalen einfach schöner finden.
 

Eigenschaften des Holzes.

Farben und Maserung.

Die Maserung, auch Textur oder Zeichnung genannt, hängt von den natürlichen Farbmerkmalen und der Struktur ab. Die Struktur ist der Verlauf der Holzfasern und Jahresringe, den Poren, Holzstrahlen usw. Man unterscheidet z.B. zwischen einer geflammten und geriegelten Maserung. Bei unseren Spessartbrettern gleicht keines dem anderen, das mögen wir, und das unterscheidet unsere Produkte von "nicht lebendigen" Produkten.

Geruch und Glanz.

Der Geruch von frischem, rohem und auch trockenem oder geöltem Holz, kommt insbesondere von natürlichen ätherischen Ölen. Die meisten Hölzer besitzen "ihren" für die jeweilige Holzart typischen Geruch. Dieser macht sich insbesonders bei der Verarbeitung bemerkbar, und übrigens, jeden Tag auf's Neue eine gute duftende Freude. Außerdem riecht man beim Verbrennen im Ofen diese angenehmen feinen Unterschiede. 

Bei der Holzoberfläche zeigt sich bei vielen Hölzern ein wunderschöner Glanz. Dieser wird bei den Spessartbrettern noch dezent durch die zweifache Behandlung mit kaltepresstem Leinöl gefördet. Wir verwenden keine Lacke oder Beizen, sondern machen das Holz mit kaltgepresstem Leinöl haltbar und veredeln es dadurch. So wird es auch nicht versiegelt, sondern kann atmen und bleibt offenporig.

Die Spessartbrett Holzarten:

Die Buche.

Die Buche ist ein hartes, schweres und festes Holz, das blassgelb bis leicht rötlich ist. Es gilt seit jeher als sehr widerstandsfähig und hochwertig.

Buche Holz


Die Eiche.

Die Eiche lieben wir besonders. Vielleicht, weil es für uns ein Symbol für den Spessart ist. Sicher, weil dieses Holz sehr gut zu verarbeiten und besonders haltbar ist. Eichen können bis zu 2000 Jahre alt werden.
Eichenholz ist hart und stabil. Es zählt zu den wertvollen heimischen Hölzern, für sehr viele Anwendungsbereiche, innen wie außen. Der erhöhte Gerbsäureanteil wirkt antibakteriell.

Eiche Holz
 


Die Kirsche.

Die Kirsche ist ein mittelhartes Holz mit schöner rotbrauner Färbung, die durch unsere Veredelung mit Leinöl sehr schön "aufflammt". Schon immer galt Kirschbaumholz als edles Material für Möbel und z.B. Messergriffe. Die Bäume werden meist im Alter von ca. 70 Jahren geschlagen, das Höchstalter beträgt rund 100 Jahre. Im Vergleich zur Eiche wird die Kirsche lange nicht so alt. 

Kirsche Holz


Der Nussbaum.

Das mittelharte Kernholz ist mattbraun bis schwarzbraun, mit verschiedenen dunklen Adern und einem gelbbraunen Splint. Der Nussbaum ist seit Jahrhunderten ein höchst begehrtes und edles Holz für den Möbelbau. Er wird in erster Linie für hochwertige Innenaustattungen, Möbel und Parkett verwendet. In Deutschland sehr selten geworden, ist er daher sehr wertvoll. 
 

Nussbaum Holz